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Elektrotechnik · Embedded

Mobiles Prüfgerät für Sensorik und Heizelemente

Eigenes Prüfgerät mit Touch-Display für Messzellen, Heizpatronen und Thermofühler – vom offenen Gehäuseprototyp bis zu klaren Prüfmasken mit Auswertung und Statusanzeige.

WerkstattprototypWerkstattprototyp in eigener Entwicklungpersönlich dokumentiertFreizeitprojekt
Displaymaske Messzellen-Test mit ADC-Rohwerten und mV/V-Auswertung
Displaymaske Messzellen-Test mit ADC-Rohwerten und mV/V-Auswertung
Displaymaske Heizpatronen-Test mit Widerstand, Leistung und Statusanzeigen
Displaymaske Heizpatronen-Test mit Widerstand, Leistung und Statusanzeigen
Heizpatronen-Test mit gemessenen Werten und OK-Status in den Anzeigebereichen
Heizpatronen-Test mit gemessenen Werten und OK-Status in den Anzeigebereichen
Offener Werkstattprototyp mit Gehäuse, Verdrahtung und Touchdisplay für die Thermofühlerprüfung
Offener Werkstattprototyp mit Gehäuse, Verdrahtung und Touchdisplay für die Thermofühlerprüfung
Innenleben des Prototyps mit Klemmen, Relais, Spannungswandler und Messverstärker
Innenleben des Prototyps mit Klemmen, Relais, Spannungswandler und Messverstärker

Mehrere Prüfungen in einem handlichen Gerät

Bei Fehlersuche und Inbetriebnahme entstehen schnell provisorische Messaufbauten: Widerstand hier, Temperatur dort, Messzelle mit anderem Verstärker. Mein Ziel war ein einziges kompaktes Prüfgerät mit festen Betriebsarten und klarer Anzeige.

Der Prototyp deckt unter anderem ab:

  • Messzellen-Test mit ADC-Rohwerten und Auswertung in mV/V
  • Heizpatronen-Test mit Widerstand, Nennwerten, berechneter Leistung und Abweichung
  • Thermofühler-Prüfung mit Anzeige mehrerer Sensorwerte und Cold-Junction

Aufbau und Hardware

Als Gehäuse nutze ich ein industrielles Kunststoffgehäuse mit Kabeleinführungen und Reihenklemmen. Im Deckel sitzt ein TFT-Touchdisplay hinter einer selbst 3D-gedruckten Blende. Im Innenraum liegen Steuerung, Relais, Spannungswandler und Messverstärker – verdrahtet so, dass Prüfkreise und Sensoranschlüsse reproduzierbar bleiben.

Die Anzeige zeigt nicht nur Endwerte, sondern auch Zwischenschritte: Rohwerte, berechnete Größen und Statusbereiche. Damit kann ich am Arbeitsplatz sofort erkennen, ob ein Messwert plausibel ist oder ob Isolation, Abweichung oder Alterung auffällig wirken.

Praktischer Ablauf

Über die Menüführung wähle ich die gewünschte Prüfung. Die Masken sind bewusst einfach gehalten: Zurück-Navigation, Messwerte oben, Auswertung bzw. Status in der Mitte, Aktionen unten. So bleibe ich im gleichen Gerät und wechsle nur die Betriebsart – Anschlüsse und Messkette bleiben vergleichbar.

Besonders bei wiederkehrenden Prüfungen zählt ein einheitlicher Ablauf. Das Gerät soll Messungen nicht nur schneller, sondern auch besser dokumentierbar machen.

Verbindung von Werkstatt und Entwicklung

Das Projekt entstand aus einem praktischen Bedarf. Ich kenne die typischen Schwierigkeiten bei der Fehlersuche an Sensoren und Heizelementen aus der Werkstatt. Gleichzeitig passe ich Hardware und Software so an, dass daraus ein Werkzeug für genau diese Aufgaben entsteht.

Für mich liegt der Wert deshalb nicht nur in der Elektronik. Entscheidend ist die Verbindung zwischen realer Fehlersuche, geeigneter Messtechnik und einer Bedienung, die am Gerät sofort verständlich ist.

Mein Beitrag

Freizeitprojekt: Ich habe Hardware, Firmware und Bedienoberfläche selbst aufgebaut, damit wiederkehrende Prüfungen nicht jedes Mal neu verdrahtet werden müssen.

Herausforderungen

  • Mehrere Prüfarten in einem kompakten Aufbau
  • Reproduzierbare Abläufe statt spontaner Messaufbauten
  • Rohwerte und Auswertung verständlich am Gerät anzeigen

Ergebnis und Nutzen

Ein handliches Prüfgerät ersetzt mehrere Einzelaufbauten und macht Messzellen-, Heizpatronen- und Thermofühlerprüfungen vergleichbarer.